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Ausbildung zum staatlich anerkannten Altenpfleger (m/w/d) (in Teilzeit)

Berufsbild:

Durch die stetig wachsende Zahl an pflegebedürftigen, alten Menschen werden immer mehr Pflegefachkräfte in der Altenhilfe gebraucht. Viele interessieren sich für diesen zukunftsträchtigen Beruf, können aber die Vollzeitausbildung nicht absolvieren, da sie mit ihren täglichen Verpflichtungen nicht vereinbar ist. Um auch diesem Interessentenkreis den Zugang zu ermöglichen, gibt es die Altenpflegeausbildung nun auch als Halbtagesausbildung. Die Inhalte und der Abschluss bleiben gleich, die Ausbildung verlängert sich auf vier Jahre.

Ausbildungsinhalte:

Die schulischen Lerninhalte der Ausbildung sind in Lernfelder gegliedert. Sie beschreiben die relevanten Schlüsselqualifikationen und geben der Altenpflege ihr unverwechselbares Profil.

Die Lernfelder sind:

  • Institutionelle und rechtliche Rahmenbedingungen in der Altenpflege
  • Altenpflege als Beruf
  • Altern als Prozess - Gerontologisch begründete Arbeitsweisen
  • Kultursensible Pflege
  • Methoden und Dimensionen der Alltagsgestaltung
  • Planung, Durchführung und Evaluation des Pflegeprozesses
  • Anleitung, Beratung, Kooperation
  • Altenpflege als interprofessionelles Arbeitsfeld
  • Direkte Pflege alter Menschen
  • Förderung der Selbstkompetenz Pflegebedürftiger
  • Spezielle Pflege psychisch veränderter und kranker alter Menschen
  • Unterstützung in psychischen und physischen Grenzsituationen
  • Qualitätsentwicklung in der Altenpflege

Lernziele:

Der Besuch der Berufsfachschule für Altenpflege soll die Schüler (m/w/d) befähigen, selbständig alte Menschen in allen Bereichen der Altenhilfe zu pflegen, zu betreuen und zu beraten. Im Rahmen der gesetzlichen Ausbildungsordnung setzt unsere Berufsfachschule folgende Schwerpunkte:

  • Für den Bereich der ambulanten und der offenen Altenhilfe sollen die Schüler (m/w/d) durch helfende Dienste alte Menschen in die Lage versetzen, ihren Lebensalltag im eigenen häuslichen Bereich weitgehend selbständig zu gestalten. Hierzu muss die Fähigkeit entwickelt werden, den alten Menschen ganzheitlich in seiner Persönlichkeit zu verstehen und zu stützen.
  • In dem Maße, in dem ambulante und offene Altenhilfe wirksam wird, steigt in stationären Einrichtungen die Bedeutung der pflegerischen Aufgaben. Neben der notwendigen sozialen Betreuung ergeben sich erhöhte Anforderungen im medizinisch - pflegerischen Bereich. Praxisbegleitung in Kleingruppen sichert eine überdurchschnittliche Ausbildungsqualität unserer Absolventen.

Dauer:

  • 48 Monate, beginnend jährlich im September
  • Umfang: 2100 Unterrichtsstunden/ 2500 Praxisstunden

Art des Abschlusses:

Das Bestehen der Abschlussprüfung führt zum Erwerb der Berufsbezeichnung „staatlich anerkannte/r Altenpfleger/in".

Teilnahmevoraussetzung:

Möglichkeit 1:

  • Amtliches Führungszeugnis
  • Gesundheitliche Eignung
  • Mittlerer Schulabschluss

Möglichkeit 2:

  • Amtliches Führungszeugnis
  • Gesundheitliche Eignung
  • Hauptschulabschluss
  • Abschluss einer Berufsfachschule für Altenpflegehilfe, Krankenpflegehilfe oder Sozialpflege

Möglichkeit 3:

  • Amtliches Führungszeugnis
  • Gesundheitliche Eignung
  • Hauptschulabschluss
  • Erfolgreich abgeschlossene mind. 2-jährige Berufsausbildung

Kosten:

Kein Schulgeld. Die Materialkosten sind vom Teilnehmer zu tragen und werden in 2 Raten à 87,50 € erhoben.

Fördermöglichkeiten:

Die Ausbildung ist nach AZWV/AZAV zertifiziert und durch die die Arbeitsagentur förderbar. Wir beraten Sie gerne!

Weitere Informationen erhalten Sie

telefonisch unter: 0800 / 10 20 580 (Mo. - Do.: 08.30 - 16.30 Uhr, Fr.: 08.30 - 15.00 Uhr)

per E-Mail an: bildungsportal@ggsd.de

oder im Internet: www.ggsd.de/ausbildung



Bitte beziehen Sie sich bei Ihrer Bewerbung auf jobs.ausbildungsheld.de - vielen Dank!


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